Das Bedienfeld für Ladestationen für Elektrofahrzeuge, das unsere Fähigkeiten auf die Probe stellte
Wer in unserer Branche arbeitet, weiß, dass die spannendsten Projekte nicht immer die größten sind – sondern oft die, bei denen man sich zunächst fragt, was da eigentlich los ist. Genau so war es auch bei dieser Abdeckung für eine Ladestation für Elektrofahrzeuge, an der wir kürzlich gearbeitet haben.
Der Kunde kam mit einer Vision zu uns: Die Frontplatte seiner neuen Ladestation sollte mehr sein als nur ein Teil davon. GlasEs sollte das elegante, unübersehbare Aushängeschild ihrer Marke und gleichzeitig ein Hightech-Fenster für die verborgenen Sensoren sein. Ehrlich gesagt, hat uns die Herausforderung sehr gefallen.
Die Herausforderung:
Beim Blick auf die technischen Daten war uns klar, dass das ein Balanceakt werden würde. Das Panel war ein unregelmäßige FormDas ist immer kniffliger als ein normales Rechteck. Hinzu kam, dass es mit nur wenigen Millimetern unglaublich dünn war. 1,6 mm—um dies reibungslos zu bewerkstelligen, bedarf es Fingerspitzengefühl und perfekter Abläufe.
Dann kam das eigentliche Rätsel: der Druck. Wir mussten mehrere Schichten auftragen. solide schwarzer Hintergrund mit scharf weiße Symbole und das alles, während gleichzeitig spezifische, vollkommen klare „Fenster“ für Infrarotlicht erhalten bleiben. Diese IR-Zonen durften nicht einfach nur einigermaßen klar sein; sie mussten eine hohe Lichtdurchlässigkeit erreichen. 85 % IR-Transparenz Damit die internen Systeme des Ladegeräts ungehindert kommunizieren können, war es unser Hauptziel, alle drei Elemente – das Schwarze, das Weiße und das Unsichtbare – auf einem ultradünnen, unregelmäßigen Glasplättchen harmonisch zusammenzuführen.
Wie sind wir also vorgegangen? Letztendlich kam es auf sorgfältige Koordination und einige wenige Stärken in unserem Betrieb an.
- Zuerst haben wir die Form richtig hinbekommen. Das Zuschneiden dieses filigranen, 1,6 mm dünnen Glases in seine einzigartige Form war der erste Schritt. Unser Team und unsere Ausrüstung sind für diese Art von Präzisionsarbeit bestens ausgestattet, sodass jede Scheibe exakt den Vorgaben entspricht – mit sauberen Kanten und ohne Spannungsspitzen.
- Dann tanzten wir mit der Tinte. Der Druckprozess glich einem sorgfältig choreografierten Tanz. Zuerst trugen wir die dichte schwarze Tinte auf, um einen perfekten, nahtlosen Hintergrund zu schaffen. Anschließend richteten wir in einem separaten Durchgang die weißen Grafiken punktgenau aus. Der Spielraum für Fehler war minimal – selbst eine geringfügige Fehlausrichtung hätte ein unscharfes Symbol zur Folge gehabt. In dieser Phase den Atem anzuhalten, war quasi Standard.
- Schließlich haben wir die "durchsichtigen" Teile entwickelt. Das Erstellen dieser hochtransparenten Infrarotzonen war der befriedigendste Teil. Es geht nicht darum, auf den Drucker zu verzichten, sondern darum, ein spezielles Material aufzutragen, das sichtbares Licht blockiert (und daher für das Auge schwarz erscheint), aber Infrarotstrahlung bis zu 85 % ungehindert durchlässt.

Haben Sie ein Glasprojekt, das Ihnen schlaflose Nächte bereitet? Wir lieben spannende Herausforderungen. Melden Sie sich bei uns, und wir finden gemeinsam die passende Lösung.


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